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01.03.2018 | Autor: Christian Hülsbusch

EDV-Praxistipp des Monats: Wenn das Smartphone ins Wasser gefallen ist

Verdammt, es ist passiert. Sie haben nicht aufgepasst, und ihnen ist ihr Smartphone ins Wasser gefallen. Vielleicht haben sie auch nur ein Glas Wasser über das Handy gekippt – oder es in die Badewanne fallen lassen. Ein Handy Wasserschaden ist nicht zu unterschätzen. Und leider ist er auch kein Garantiefall.

Als erstes müssen sie es natürlich aus dem Wasser nehmen. Und zwar so schnell wie möglich. Ist ihr Gerät noch eingeschaltet, schalten sie es unbedingt aus, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Danach sollten sie unbedingt den Akku entfernen, wenn das überhaupt geht. Auch Speicher- und Sim-Karte müssen sie aus dem Gerät nehmen und auf einem trockenen Tuch trocknen lassen. Denn sie müssen nicht nur das Handy trocknen, sondern auch die eingesteckten Karten. Anschließend geht es ans Trocknen. Wichtig hierbei: Nur tupfen, niemals wischen, sonst dringt das Wasser noch tiefer ein. Dabei muss das Display nach oben zeigen, damit nicht noch mehr Wasser eindringen kann. Legen sie das Gerät auf keinen Fall auf die Heizung und föhnen sie es auch nicht. Auch der Backofen oder die Mikrowelle eigenen sich nicht, wenn sie das Handy trocknen wollen. Denn Kondenswasser und zu viel Hitze können das Gerät komplett zerstören – das gilt übrigens für jedes Smartphone.
Wer absoluter Profi ist, kann sein Handy auch auseinanderschrauben. Wichtig hierbei allerdings: eine eventuelle Garantie erlischt.
Natürlich gibt es auch eine Vielzahl an Hausmittelchen, die bei einem Handy Wasserschaden helfen sollen: Entweder legen sie ihr Handy in einen Beutel voll Reis. Der muss allerdings getrocknet und vor allem ungekocht sein. Decken sie das Handy komplett zu und lassen es im verschlossenen Beutel einige Tage ruhen. Der Reis entzieht dem Handy die Feuchtigkeit. Alternativ können sie dafür auch Katzenstreu verwenden. Kaufen sie unbedingt eine Marke, die super absorbierend ist. Anschließend testen sie, ob ihr Smartphone wieder funktioniert.
Wir haben auch Tipps gefunden, in denen empfohlen wird, dass sie ihr Smartphone zerlegen und in Isopropanol einlegen sollen. Das Isopropanol löst angeblich Salze und verhindert so Kurzschlüsse auf den Platinen. Während das Handy im Isopropanol badet, soll es mit einem Pinsel gereinigt und nach dem gründlichen Spülen getrocknet werden. Anschließend soll das Smartphone wieder funktionieren. Von diesem Tipp können wir allerdings nur abraten. Zum einen erlischt jeglicher Garantieanspruch, wenn sie das Handy aufschraubt. Zum anderen lassen sich viele Smartphones überhaupt nicht mehr so leicht auseinander nehmen.
Da ein Handy Wasserschaden kein Kinderspiel ist und keine Anleitung im Netz eine Garantie dafür sein kann, dass ein ins Wasser gefallenes Smartphone wieder funktioniert, empfehlen wir auf jeden Fall den Gang zu einem Fachmann.
Grundsätzlich gilt: Wasser und Elektronik vertragen sich nicht. Deshalb raten wir: Schützen sie sich vor einem Handy Wasserschaden. Behandeln sie das Gerät unbedingt schonend und halten sie es von Gefahrenzonen fern. Badezimmer und Küchenspüle sollten Tabu-Zonen für ihr Smartphone sein. Und auch im Urlaub am Strand sollten sie achtsam sein. Lassen sie ihr Smartphone nicht in der prallen Sonne liegen, sondern schützen es mit passenden Hüllen. Gegen Sandkratzer hilft zur Not ein ganz einfacher Haushalts-Zipp-Beutel. Halten sie das Smartphone gut fest, wenn sie spektakuläre Wasseraufnahmen machen wollen oder besorgen sie sich am besten eine kleine Kamera oder ein Outdoor-Smartphone, die extra für Wasser- und andere Outdoor-Aufnahmen geeignet sind ist. Beim Skifahren gelten ähnliche Vorsichtsmaßnahmen, denn auch der Sturz in den Tiefschnee kann schon einen Handy Wasserschaden auslösen.

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