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01-01-2018 | Autor: Christian Hülsbusch

EDV-Praxistipp des Monats: Was weiß Google über mich? - Datenspuren im Internet kennen und löschen

Sich online zu informieren, gehört zum Alltag. Wenn Sie etwas nicht wissen, „googeln“ sie es einfach. Aber stellen sie sich nicht immer wieder die eine Frage, wenn Sie im Internet unterwegs sind? Die Frage: Was weiß Google über mich?

Wie Sie erfahren, was Google alles über sie weiß und wie sie ihre Datenspuren löschen können, erfahren Sie im neuen Beitrag.

Nicht nur das Internet mit all seinen Möglichkeiten, auch Worte wie „googeln“ sind alltäglich. Das Verb „googeln“ hat es ja sogar in den Duden geschafft. Denn es ist als Synonym für etwas „online suchen“ fast nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken.

Aber was weiß Google über mich? Und warum weiß Google so viel? Eins sollte ihnen klar sein. Sind sie online – und dabei ist es völlig egal, ob mit dem Smartphone, dem Tablet oder am heimischen Rechner – hinterlassen sie Spuren im Internet. Nutzen sie Google, speichert das Unternehmen nicht nur ihre Suchanfragen oder besuchte Seiten, sondern auch welche YouTube-Videos sie sich anschauen, wann sie im Internet sind, welche Orte sie besuchen und welche AppssSie nutzen. Aber Google erfasst auch, welches Betriebssystem sie verwenden, welchen Gerätetypen sie nutzen und wie die Bildschirmgröße ist – sowohl am PC als auch am Smartphone. Gerade Letzteres ist durchaus sinnvoll, damit Webseiten in der richtigen Form passend zum Gerät dargestellt werden.

Was weiß Google über mich? Es scheint so, als wisse Google wirklich ziemlich viel über sie. Suchen sie beispielsweise neue Kleidungsstücke, dann weiß Google, welchen Online-Shop sie bevorzugen und um welche Uhrzeit sie online einkaufen. Gerade übers Shopping erfährt Google viel über sie: Kinderklamotten, Haustierzubehör oder Gartengeräte, Computerteile, Baumaterial oder Autosuche – Google lernt sie gut kennen, wenn sie viele ihrer Aktivitäten ins Internet verlegen. So weiß Google unter anderem auch, welche YouTube-Videos sie bevorzugen und mit welchen Apps sie sich beschäftigen. Und zwar nicht nur welche, sondern auch wie lange.

Außerdem erfasst Google ihre IP-Adresse, liest ihre Telefonnummer von der SIM-Karte aus und speichert eindeutige Gerätekennungen, wie die IMEI-Nummer des Smartphones. Anhand der IMEI-Nummer sind Geräte eindeutig identifizierbar, weil sie in der Hardware hinterlegt sind. Mit der IP-Adresse und der IMEI kann Google Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort ziehen und alle Daten, die von diesem einen Gerät bei Google landen, zusammenführen. Der Konzern erfährt so, wie häufig sie ihr Gerät nutzen, wie hoch ihr Akku-Stand ist, welche WLAN-Verbindung sie benutzen oder auch, ob der Bildschirm gesperrt ist. Denn auch wenn keine App von Google geöffnet ist, nehmen Android-Geräte regelmäßig Kontakt zu Google-Servern auf  und übertragen Informationen.

Aber was will Google mit den Daten? Und können sie die Spuren im Internet löschen? Googles große Einnahmequelle ist die Werbung. Nutzergenaue Werbung schwemmt also das meiste Geld in die Konzernkasse. Je mehr Google also von ihnen weiß, desto besser kann Google personalisierte Werbung schalten, die sie anspricht und die sie dann anklicken.

Google selbst sagt, dass durch Nutzerdaten die Dienste wie Google Maps und auch die Google Suche schneller werden und ihr Leben gleichzeitig einfacher. Denn wenn sie eine Google-Suche starten, durchsucht Google nicht wirklich das gesamte Internet, sondern nur seine eigene Datenbank. Und in der Google-Datenbank befinden sich zurzeit 130 Billionen Seiten mit Google Wissen, das aus Daten besteht, die Google vom Nutzer erhalten hat.

Sie wollen wissen, wie groß das Google Wissen über sie ist? Und sie stellen sich die Frage „Was weiß Google über mich?“. Wenn sie mit Ihrem Google-Nutzerkonto angemeldet sind, können sie unter myactivity.google.com sehen, was der Suchgigant alles von sie weiß. Dort seht ihr in einer Timeline ganz genau, was sie wann und mit welcher App gemacht haben. Die letzte Reise mit Maps geplant oder ein neues Video angeschaut? Minutengenau erfasst Google ihre Aktivitäten. Bis zu 18 Monate werden ihre Daten dort gespeichert. Es sei denn, sie löschen sie regelmäßig. Denn natürlich können sie ihre Spuren im Internet löschen. Dabei können sie ganze Datensätze oder auch einzelne Einträge löschen. Außerdem können sie hier auch die Sammlung ihrer Nutzungsdaten unter „Aktivitätseinstellungen“ ganz unterbinden und sind den Späh-Attacken nicht ganz so sehr ausgesetzt.

Auch wenn sie Google nutzen, ohne angemeldet zu sein, sammelt der Konzern ihre Suchanfragen. Kann sie ihnen dann allerdings nicht so leicht zuordnen. Über Google „mein Konto“ kommen sie in ihre Kontoeinstellungen und könnt dort unter anderem ihre Aktivitäten verwalten. Kontoeinstellungen und Privatssphäre können sie hier überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

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